Intoleranzen und Allergien Ursache für Ihre Schmerzen: Hochsensible Menschen sind von Intoleranzen besonders betroffen

Immer Schmerzen? Nahrungsmittelintoleranzen, Allergien? Gerade Hochsensible Menschen leiden oft unter starken Nahrungsmittelunverträglichkeiten, welche nicht immer erkannt werden. Hier finden Sie Tipps wie Sie diese erkennen und reduzieren können.

Intoleranzen, Allergien, immer mehr Leute sind davon betroffen. Gerade Hochsensible Menschen leiden oft stark unter Unverträglichkeiten, welche leider oft nicht immer von den Ärzten erkannt werden. Sie sind hochsensibel und sind geplagt von Atemnot, Bauchschmerzen, Rückenschmerzen, Übelkeit, Gliederschmerzen? Vielleicht reagiert Ihr Körper besonders empfindlich auf Nahrungsmittel oder andere Stoffe (Medikamente, Kosmetika, Putzmittel).

Sind Sie verzweifelt? Es kann einen in den Wahnsinn treiben, wenn man nicht weiß, woher Schmerzen kommen und insbesondere, wenn die Ärzte immer wieder versichern, alles sei in Ordnung. Es gab Zeiten, da konnte ich nichts mehr essen, denn mein Körper streikte komplett. Ich ging von einem Arzt zum anderen, aber die Ärzte konnten nicht feststellen, was die Ursache für die Schmerzen war und kein Arzt stellte einen Zusammenhang zwischen meinen Schmerzen und eventuellen Nahrungsmittelunverträglichkeiten her. Also habe ich im Alleingang die Sache in die Hand genommen.

Nachdem ich mehrmals eine starke Reaktion mit Atemnot und Schwindel nach dem Verzehr von verschiedenen Nahrungsmitteln erlebt hatte, der Allergologe aber keine Allergie feststellen konnte, war ich wie panisch, konnte nichts mehr essen, hatte vor jedem Bissen Angst. Wenn Sie vielleicht schon einmal einen allergischen Schock hatten, kenne Sie vielleicht diese Angst. Es muss nicht bis zum allergischen Schock kommen, oft plagen uns tägliche Bauch- und Rückenschmerzen, Übelkeit, Gliederschmerzen und die Ursache können dafür Nahrungsmittelunverträglichkeiten sein, welche nicht immer leicht zu erkennen sind.

Tipps bei Verdacht auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Ich rate Ihnen folgendes Vorgehen:

  1. Lassen Sie sich medizinisch komplett durch checken, um Krankheiten aus  zu schließen.
  2. Wenn sich Ihre Untersuchungen als negativ herausstellt, Sie aber weiterhin von Schmerzen geplagt sind, gehen Sie wie folgt vor:
  3. Gehen Sie zu einem Allergologen und lassen Sie sich auf verschiedene Lebensmittel testen, sprechen Sie auch über Unverträglichkeiten (wie z.B. Gluten, Laktose)
  4. Lassen Sie sich auf jeden Fall ein Allergie-Set (erste Hilfe Set) verschreiben, welches Sie zur Sicherheit immer mit nehmen.
  5. Wenn sich diese Tests alle als negativ erweisen (was sehr gut möglich sein kann), legen Sie sich ein Ernährungstagebuch zurecht. Schreiben Sie täglich auf, was Sie gegessen haben, achten Sie auch auf die kleinsten Details, wie Gewürze. Schreiben Sie jeweils dahinter: Ihre Schmerzen, Symptome.
  6. Erwägen es auf eigenen Faust einen Test zu machen. Es gibt weitere Allergietests wie ImuPro 300, welche nicht von der Krankenkasse übernommen werden (Kosten circa 500 EUR), aber aus meiner Erfahrung sinnvoll und hilfreich sind. Ich habe den Test gemacht und es wurden 36 Nahrungsmittel als unverträglich festgestellt! Nachdem ich diese Nahrungsmittel mied, ging es mir deutlich besser.

Ernährungstipps für Hochsensible Menschen

Stellen Sie Ihre Ernährung um:

  1. Kaufen Sie nur noch frische Produkte (keine Fertigprodukte,) denn oft können auch Farb- oder Konservierungsstoffe verantwortlich sein. Achtung folgende Nahrungsmittel sind oft besonders stark mit Schad- und chemischen Stoffen belastet:
  • Aubergine, Avocado, Blumenkohl, Gurken, Oliven, Rote Bete, Brokkoli, Champignons, Spinat, Tomate,
  • Ananas, Datteln, Himbeeren, Kiwi, Mandarine, Orange, Pflaume, Rosinen
  1. Verzehren Sie Ihre Produkte überwiegend gekocht, denn das macht sie oft besser verträglich.
  2. Schälen Sie alles Gemüse und Obst und verzehren Sie diese ausschließlich ohne Haut. 4. Reduzieren Sie alle Mehlprodukte, noch besser: essen Sie ein bis zwei Monate keine Mehlprodukte (kein Brot, keinen Kuchen, keine Nudeln, Pizza, keine Schokolade, etc. ) so kann ihr Körper sich erholen. Das mag Ihnen vielleicht gar nicht passen, aber glauben Sie mir, man kann sich an alles gewöhnen. Wenn Sie erst einmal merken, dass es Ihnen besser geht, werden Sie freiwillig weitermachen. Essen Sie statt dessen: Reiskracker, Produkte aus Reis, aus Kartoffeln oder Mais. (Achtung, natürlich nur wenn Sie diese vertragen)
  3. Dasselbe gilt für Milchprodukte: Essen Sie 1 bis 2 Monatelang keine Milchprodukte mehr (Milch, Käse, Joghurt, Milchschokolade)
  4. Essen Sie histaminarm. Folgende Bücher haben mir geholfen.

6. Kochen Sie nicht mit Fertiggewürzen, sondern würzen Sie individuell Ihre Gerichte. Weniger ist oft mehr. Ein bisschen Salz, ein bisschen Pfeffer (wenn Sie ihn vertragen) nach Belieben Rosmarin oder Paprika. Ich habe nur 5 Gewürze in meinem Schrank. Der Vorteil ist, die Gewürze werden nicht alt, ich bewahre den natürlichen Geschmack meiner Lebensmittel und habe mehr Platz im Schrank!

Hochsensible Menschen : Seien Sie achtsam mit Körper und Seele

Werden Sie Experte Ihres eigenen Körpers und beobachten Sie die Zusammenhänge zwischen Unverträglichkeit und körperlicher Reaktion. Zum Beispiel habe ich festgestellt, dass ich starke Nervosität nach gekochten (nicht gebratenen) Kartoffeln empfinde. Ich hatte auch starke Schmerzen in den Brustwarzen sowie Knoten (welche auf dem Ultraschall festgestellt wurden) jedes Mal nachdem ich über mehrere Wochen Schafkäse, gegessen hatte. Seitdem ich keinen Schafkäse mehr esse, sind die Knoten und Schmerzen verschwunden. (Die Ärzte sehen keinen Zusammenhang)

Ich esse nun wieder Mehlprodukte aber sehr reduziert (meine Schmerzen in den Beinen und Füßen sind verschwunden, vor allem keine Hefe)

Nach einigen Wochen bis Monaten, beobachten Sie eine Veränderung? Seitdem ich die oben genannten Produkte nicht mehr esse, habe ich weder Migräne, noch Bauchschmerzen noch Gliederschmerzen, empfinde keine Müdigkeit mehr und fühle mich fit.

Hier haben erfahren, dass Unverträglichkeiten und Allergien für Ihre Schmerzen verantwortlich sein können und ein Paar Tipps erfahren, wie Sie diese reduzieren können.

In der nächsten Ausgabe erfahren, weitere Tipps für Hochsensible Menschen und Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Vielleicht haben Sie andere Erfahrung oder zusätzliche Tipps? Dann teilen Sie Ihre Erfahrung in den Kommentare.

© Julia Noyel 2014

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